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Verleihung der Förderstipendien für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche 2019

Auszeichnung herausragender Nachwuchsmusiker*innen Thüringens

Erstmalig verlieh die Kulturstiftung Thüringens die Förderstipendien für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche.

Klangvoll wurden am Donnerstag, den 27.06.2019, im Collegium Maius die Urkunden vergeben. Frau Prof. Lindig hielt vor rund 120 Gästen eine großartige Rede. Sie setzte sich mit dem Begriff „hochbegabt“ auseinander, stellte dazu kluge und einfühlsame Überlegungen an und versuchte sich in die Jugendlichen hineinzuversetzen.

 Link zur Rede von Frau Prof. Lindig 

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Laudatio - Frau Prof. Anne-Kathrin Lindig,Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, fühlt sich in den Begriff „hochbegabt“ ein

Für die Stipendiaten hat die Kulturstiftung ganz neue Urkunden entwickeln lassen, designt von Prof. Klaus Nerlich – jede davon ein Unikat. Feierlich wurden diese den Stipendiaten im Rahmen des Konzertes der Stipendiaten und des Empfangs der BundespreisträgerInnen Jugend musiziert 2019 übergeben. Sieben Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren wurden mit dem Förderstipendium für ihre hervorragenden musikalischen Leistungen ausgezeichnet.

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Urkunden der Stipendiaten - Die neuen Urkunden zum Ausfalten mit Stanzung eines Bassschlüssels und eines Violinschlüssels – gezeigt von Frau Prof. Lindig

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Auszeichnung - Bei der Urkundenübergabe! Dazu gab es einen Gutschein für den finalen Bandcontest des Thüringen Grammys vom Ice-Breaker, der mit seinen Kulturprojekten Jugendliche und Erwachsene zusammenbringt 

Das bereits seit 2002 bestehende Stipendienprogramm wurde zuvor von der Thüringer Staatskanzlei vergeben. Thüringer Kinder und Jugendliche mit exzellenten Wettbewerbserfolgen, wie beispielsweise bei Jugend musiziert, werden durch das Stipendium für ein Jahr in ihrem musikalischen Werdegang unterstützt. Sie erhalten so auch die Möglichkeit sich international zu etablieren. Auf Empfehlung einer Fachjury hat das Kuratorium der Kulturstiftung Thüringen für das Jahr 2019 sechs Stipendien in Höhe von 3000 € sowie ein Sonderpreis in Höhe von 1000 € vergeben.

Ausgezeichnet wurden Conrad Hähnlein, ehemaliger Schüler der Kreismusikschule Gotha, z.Z. Jungstudent an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, sowie die am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar lernenden Stipendiaten Julius Ebert, Bernhard Herzog, Jorunn Kumkar, Maja Josefine Rohde, Eloy Daniel Medina Barreto und die mit dem Sonderpreis geehrte Anna Magdalena Förster, ehemals Schülerin der Johann-Ludwig- Krebs Musikschule.

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Stipendiaten 2019 - „Noch ganz schnell vor dem Konzert ein Foto“, ruft unser toller Fotograf Herr Hielscher den Stipendiaten zu.

Von links: Ute Edda Hammer, Vorstand der Kulturstiftung Thüringens // Conrad Hähnlein, Klarinette // Julius Ebert, Gitarre, Klavier Gesang // Jorunn Kumkar, Blockflöte, Klavier, Fagott // Eloy Daniel Medina Barreto, Violoncello // Bernhard Herzog, Cembalo, Orgel, Klavier // Maja Rohde, Violine, Klavier // Anna Magdalena Förster, Blockflöte, Klavier…noch auf dem Weg // Prof. Kathrin Lindig

Musikalisch gestaltet und gerahmt wurde die Veranstaltung mit exzellenten Beiträgen von Stipendiaten und BundespreisträgerInnen von Jugend musiziert. 83 Jugendliche hatten sich mit einem 1. Preis für den Bundeswettbewerb Jugend musiziert qualifiziert. 80 Preise konnten davon nach Thüringen gebracht werden. 

Eloy Daniel Medina Barreto, Stipendiat und Violoncellist, und die Bundespreisträgerin und Violinistin Ena-Theres Morgenroth luden als erste mit ihrem musikalischen Beitrag zum Lauschen ein.

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Musikalischer Auftakt - Stipendiat Eloy Daniel Medina Barreto am Violoncello und Bundespreisträgerin Ena-Theres Morgenroth an der Violine mit einer Passacaglia über einem Händel-Thema des Komponistes Johan Halvorsen

Herr Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Freistaates Thüringen, begrüßte die 120 geladenen Gäste. Er nahm im Namen von Ministerpräsident Bodo Ramelow die Bundespreisträger persönlich in Empfang.

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Grußwort - Herr Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Freistaates Thüringen

 


Impressionen

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Im Gespräch - Frau Prof. Lindig, Musikhochschule FRANZ LISZT Weimar, und Ute Edda Hammer von der Kulturstiftung

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Kurz vor Konzertbeginn – Von links: Jana Knauer, Thüringer Staatskanzlei, Helmut Holter, und Prof. Eckart Lange, Präsident des Landemusikrates Thüringen, im Gespräch

 

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Klarinettenkonzert - Stipendiat Conrad Hähnlein beim Spiel seiner Klarinette. Begleitet wurde der Musiker am Klavier von seinem Vater Ralf Hähnlein.

 

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Begeisterte Gäste und Musikliebhaber in der ersten Reihe – Von li nach re: Dr. Philipp Adlung und Jana Knauer von der Thüringer Staatskanzlei, Bildungsminister Helmut Holter und Prof. em. Dr. Eckart Lange, Präsident des Landesmusikrats Thüringen

 

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Herzliche Gratulation – Frau Prof. Lindig gratuliert Stipendiatin und Violinistin Maja Rohde

 

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Die sieben Stipendiaten - Conrad Hähnlein, Klarinette // Julius Ebert, Gitarre, Klavier Gesang // Bernhard Herzog, Cembalo, Orgel, Klavier // Jorunn Kumkar, Blockflöte, Klavier, Fagott // Maja Rohde, Violine, Klavier // Eloy Daniel Medina Barreto, Violoncello // Anna Magdalena Förster, Blockflöte, Klavier // Prof. Kathrin Lindig

 

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Die Urkundenunikate – Aufgereiht vor Veranstaltungsbeginn liegen Prof. Nerlichs Urkundenentwürfe bereit zur Übergabe

 

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Musik als Bild gefasst – Zwischen den Musikern die Notenschlüssel

 

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Einblick in das Programm – Stipendiaten und Bundespreisträger gestalten zusammen das Abendprogramm

 

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Musikalischer Abschluss – Bundespreisträger Alexander Ebert dirgiert sein Ensemble

 

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„Noch mehr zusammenrücken, bitte“, ruft Fotograf Volker Hielscher von seiner mitgebrachten Leiter herunter. Bildungsminister Helmut Holter und Ute Edda Hammer von der Kulturstiftung mit den Stipendiaten und BundespreisträgerInnen Jugend musiziert 2019.

 

Fotos: Volker Hielscher

N E W S


06.05.2019

HAP Grieshaber-Preis geht 2019 an Susann Maria Hempel

Die ehemalige Stipendiatin 2018 der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen erhielt Anfang des Jahres den renommierten „HAP Grieshaber-Preis“.

Die Jury entschied sich für die 1983 in Greiz/Thüringen geborene Susann Maria Hempel für ihre herausragende künstlerische Leistung. Damit verbunden ist eine Ausstellung ihrer Arbeiten im Projektraum des Deutschen Künstlerbundes im Herbst 2019 in Berlin.

Der „HAP Grieshaber-Preis“ ist ein deutscher Kunstpreis, der jährlich von der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst an einen in Deutschland lebende bildende Künsterlin bzw. lebenden bildenden Künstler verliehen wird. Er ist mit 25.000 Euro dotiert und nach dem deutschen Grafiker und bildenden Künstler Helmut Andreas Paul Grieshaber (* 15. Februar 1909 in Rot an der Rot; † 12. Mai 1981 in Eningen unter Achalm) benannt.

Preisträger

2019 Susann Maria Hempel, 2018 Sergio Zevallos, 2017 Özlem Günyol / Mustafa Kunt, 2016 Holger Wüst, 2015 Pia Linz, 2014 Arpad Dobriban, 2013 Inge Krause, 2012 Klaus Weber, 2011 Anna Lea Hucht, 2010 Jenny Michel, 2009 Patrycja German, 2008 Almut Linde, 2007 Gert & Uwe Tobias, 2006 Rosa Barba, 2005 Mark Wehrmann, 2004 Thomas Kilpper, 2003 Bjørn Melhus, 2002 Dagmar Varady, 2001 Corinna Schnitt, 2000 Silke Schatz, 1999 Alexandra Ranner

weiterführender Link

STIFTUNGKUNSTFONDS

„Harald Gerlach“ – Literaturstipendium 2019

Vera Vorneweg erhält Thüringer Literaturstipendium

Am 16. April 2019 fand die feierliche Übergabe des Thüringer Literaturstipendiums „Harald Gerlach“ an die in Düsseldorf lebende Schriftstellerin Vera Vorneweg statt.

Das nach dem Thüringer Autor Harald Gerlach (1940 - 2001) benannte, durch Ingo Schulze initiierte, Literaturstipendium wird bereits seit 2009 vergeben. In diesem Jahr wurde das renommierte Autorenstipendium erstmalig durch die Kulturstiftung des Freistaats Thüringen vergeben. Dotiert ist es mit 12.000 Euro und wird maximal für ein Jahr für literarisch hochrangige Projekte, dessen Texte noch unveröffentlicht sind vergeben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der/die Autor*in seinen ständigen Wohnsitz in Thüringen hat oder der Geburtsort in Thüringen liegt oder das Projekt einen deutlichen Thüringen Bezug aufweist (Förderrichtlinie). Die Mitglieder des 12-köpfigen Kuratoriums der Kulturstiftung entscheiden auf Empfehlung einer vorher gewählten Fachjury.

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Chef der Staatskanzlei Benjamin-Immanuel Hoff und Vera Vorneweg

Frau Vornweg überzeugte die diesjährige Fachjury - darunter Dr. Daniela Danz, Nora Milenkovic und Joachim von Zepelin – mit ihrem Projekt „Roman der Vielen“, für das sie zwei Monate als Dorfschreiberin in dem 400-Seelendorf Kaltenlengsfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) verbrachte. Insgesamt verfasste sie während ihrer Zeit in der Rhön 300 Seiten, die nun die Basis für ihren fiktionalen Roman bilden soll. In der Jurybegründung heißt es:

„Vera Vorneweg geht bei der Recherche ganz nah heran an den Ort und seine Bewohner, sie beobachtet genau und behält gleichzeitig den Blick der Fremden, die staunend wahrnimmt, was sich ihr nicht erschließt, und die auch ihr Nichtverstehen immer wieder selbst zum Thema macht. Sie ist jemand, der vor Ort ist, und gleichzeitig ganz woanders, sie sammelt, was ihr begegnet, und sie transzendiert es gleichzeitig. Und indem sie sich dieser Doppelrolle ganz bewusst und selbstreflektierend stellt, entsteht in ihrem Text eine produktive Ambivalenz des Vorortseins.

Auch sprachlich weitet sie den wohldefinierten Raum des Dorfs, seine für die Autorin unfassbare Stille, in der gerade darum jedes Geräusch zum Ereignis wird, zum Ausgangspunkt für Imagination, für einen gedanklichen Ausflug, der aus dem engen Wirklichkeitsraum einen Pfad in den literarisch gefassten Möglichkeitsraum erschließt.“

Eröffnet wurde die feierliche Übergabe am vergangenen Dienstag im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt mit einem Grußwort durch Thüringens Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff. Es folgten engagierte, instruktive, pointierte und kurzweilige Reden von Dr. Michael Grisko (Projektentwicklung und-förderung bei der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen), Joachim von Zepelin (Mitglied der Fachjury und des Kuratoriums der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen) sowie ein Beitrag von Harald Lochner aus der Perspektive des Dorfes Kaltenlengsfeld. Den Abschluss bildete die Autorin und Preisträgerin mit der Lesung eines eindrucksvollen und berührenden Dankesbriefes an den verstorbenen und namensgebenden Autor Harald Gerlach. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch den Sänger und Gitarristen  Udo Hemman und Constanze Ulrich an der Violine.


Impressionen der Preisverleihung 

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"Stipendien sind ein großer Glücksfall für unsere Kulturszene." - Thüringens Minister für
Kultur, Bundes- und Europanagelegenheiten und Chef der Staatskanzlei,
Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff

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Vorgeschichte als Zwischengeschichte - Dr. Michael Grisko, Sparkassen-Kulturstiftung
Hessen-Thüringen

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Laudatio - Joachim von Zepelin, Mitglied der Fachjury und des Kuratoriums der Kulturstiftung des
Freistaats Thüringens

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Aus der Perspektive des Dorfes Kaltenlengsfeld - Peter Lochner

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Urkundenübergabe - Chef der Staatskanzlei Benjamin-Immanuel Hoff und Vera Vorneweg

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Musik - Udo Hemman und Constanze Ulrich

Fotos: Marcel Krummrich

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Vera Vorneweg (Foto: Sarah Simon)

 

Auszeichnung für Stipendiatin der Kulturstiftung

Hörspiel des Jahres 2018

„Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ von Susann Maria Hempel

Wir freuen uns sehr, dass das Hörspiel „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ der Medienkünstlerin Susann Maria Hempel zum Hörspiel des Jahres 2018 gekürt wurde. Nachdem die Jury der Akademie für Darstellende Künste in Frankfurt die Arbeit bereits im letzten November mit dem Titel Hörspiel des Monats auszeichnete, konnte sich das Hörstück nun gegen elf weitere künstlerisch und inhaltlich hervorragende Sendungen behaupten. Die Künstlerin gestaltete die Hörfunkarbeit im Rahmen eines Arbeitsstipendiums der Stiftung und ist Autorin, Regisseurin, Komponistin, Sängerin und einzige Sprecherin des Stücks zugleich.

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Die Jury der Akademie für Darstellende Künste über „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“:

„Performativ erzählend, zeichnet Hempel ihre Gespräche mit einem durch seine Haft in der ehemaligen DDR schwer traumatisierten Menschen nach: Der Schock der unrechtmäßigen Inhaftierung selbst als vermeintlicher Republikflüchtling, aber auch die Misshandlung durch Mitgefangene, haben ihn soweit aus der Bahn geworfen, dass ihm nicht mehr gelingt, seinen Alltag zu organisieren, wichtige Entscheidungen zu fällen, sich einer Fremdbestimmung zu widersetzen, oder auch nur diese Unfähigkeit anderen gegenüber zu verbalisieren, als mit seiner Gesprächspartnerin:

„Danke Susann. Danke dass ich darüber reden konnte jetze“, mit diesen Worten dringlich gesprochen und in thüringischer Sprachfärbung, beginnt das Hörstück. „Das konnt‘ ich jetzt wirklich bloß mit dir.“ Hempel lässt uns die große Intimität dieser Unterhaltung miterleben, ohne ihre Vertraulichkeit zu verraten. Es geht um die Auflösung des Ich und den Versuch seiner Rekonstruktion: „Ich hab keine Erinnerung mehr an mich. Wenn ich mich aber unterhalt‘, jetzt so mit dir jetze, dann kann ichs geistig zurückholen.“ Der Weg dorthin führt, es ist eine deutsche Geschichte, in den Wald der Kindheit, eine Art Privatmythos, den sich der Erzähler mit seinem Freund geschaffen hat, dessen kürzlicher Tod als Auslöser des Bekenntnisses angedeutet wird. Durch kompositorisch reduzierte elektronisch entfremdete hochromantische Liedsätze, Schumanns Eichendorff- und Heine-Vertonungen, durchbrochen von digitalem Vogelgezwitscher, Rotkehlchen und Zilpzalp, erschafft Hempel in und um diese Erzählung eine Atmosphäre, in der das, was wir Seele nennen, nahezu greifbar, ihre Verletzungen erfahrbar, und die Metaphern die ihrer Beschreibung dienen sollen, wirklich werden: Erfahrbar nur durch den intimen Sinn des Gehörs, schrecklich und schön.“

Über Susann Maria Hempel:

Susann Maria Hempel (*1983) studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit ihrem Studienabschluss (2009) lebt und arbeitet sie in ihrem Geburtsort Greiz, einer „shrinking city“ in der thüringischen Provinz. Die prekäre und oftmals destruktive Gegenwart der Stadt ist Gegenstand ihrer Experimentalfilme, für deren Realisation sie verschiedene Förderungen erhielt - darunter mehrere Arbeitsstipendien der Thüringer Kulturstiftung, den Bremer Videokunst Förderpreis (2012) sowie das „cast&cut“-Kurzfilmstipendium in Hannover (2012). Der Experimentalfilm „Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen“ wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem „Preis für den besten Beitrag zum deutschen Wettbewerb“ der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, dem Deutschen Kurzfilmpreis 2014 (Kategorie Experimentalfilm) und dem „Grand Prix Labo“ auf dem Internationalen Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand. Susann Maria Hempel war 2015 Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, erhielt im gleichen Jahr den DEFA-Förderpreis für junges Kino und war von 2016 bis 2018 Karl-Schmidt-Rottluff Stipendiatin. Seit 2014 arbeitet sie an der experimentellen Heimatfilm-Trilogie DIE ÜBRIGEN, deren Entstehungsprozess sich über mehrere Jahre hinziehen wird. Die Fertigstellung des ersten Teils der Reihe („Vater, siehst Du nicht, dass ich verbrenne“) wird im Jahr 2019 erwartet.

Interessierte können „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ am 02. Februar um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk hören. Außerdem ist das Hörspiel auch online auf der Internetseite des RBB zu finden.

 

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Susann Maria Hempel (Foto: Samuel Henne)

 

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Abbildungen: Marcus Glahn, Aus der Serie „Specialists“, 2017; Susanna Hanna, Filmstill der Videoarbeit „run away and stay“, 2018

nachmorgen

Eine Ausstellung der StipendiatInnen 2018 der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen

Marcus Glahn/ Susanna Hanna/ Susann Maria Hempel (Bildende Kunst)

Tim Helbig (Musik)

Antje Babendererde/ Anne Gallinat/ Antje Horn (Literatur)

 

Eine Kooperation der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen mit der Thüringer Aufbaubank im Rahmen der Unternehmensnachfolgekampagne der TAB „Nachfolgen ist das neue Gründen“                   

Neuigkeiten


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Am 27. September fand die Vernissage zur Ausstellung „nachmorgen“ in der Thüringer Aufbaubank statt. Bis zum 23. November präsentierten dort unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahres 2018 ihre Werke. Dies sind:

Susanna Hanna

Susann Maria Hempel

Marcus Glahn

Antje Babendererde

Anne Gallinat

Tim Helbig

Antje Horn

Alle, die die gelungene Vernissage noch einmal Revue passieren lassen möchten oder die nicht an der Eröffnung teilnehmen konnten, sind herzlich eingeladen, sich die Fotos anzuschauen.

Wir sind dem Vorstandvorsitzenden der Thüringer Aufbaubank, Matthias Wierlacher, für diese großzügige und fruchtbare Kooperation zu großem Dank verpflichtet.

Außerdem bedanken wir uns insbesondere bei Frau Montavon und Herrn Walter sowie bei Herrn Nolde für die großartige Zusammenarbeit!

Zuletzt bedanken wir uns bei den Künstlerinnen und Künstlern, die mit ihren Werken in den nächsten Wochen die Räume der Thüringer Aufbaubank bereichern werden. 


Förderung der zeitgenössischen Kunst profiliert künftig die Kulturstiftung des Freistaats Thüringen

Antragsfrist endet am 15. Oktober 2018

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Neue Leitung bei der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen

Die Kunsthistorikerin und Verlagsmanagerin Ute Edda Hammer wird zum 1. März 2018 die Geschäftsführung und Vorstandsposition der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen übernehmen. Sie folgt Peter Rein, der die Aufgaben bisher im Nebenamt wahrgenommen hat.

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Über die Kulturstiftung

Die Kulturstiftung des Freistaats Thüringen hat zum 01.01.2005 ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Erfurt. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung und Bewahrung von Kunst und Kultur in Thüringen. Ihr obliegt insbesondere die Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur der in Thüringen lebenden Künstlerinnen und Künstler. Dieser Stiftungszweck wird erfüllt durch die Gewährung von Stipendien und die Förderung von Projekten.Hierzu dienen vor allem die Zinserträge des auf den Freistaat Thüringen entfallenden Vermögensanteils aus dem Liquidationsvermögen der Stiftung Kulturfonds. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

DSC_0700.JPGUte Edda Hammer, Geschäftsführerin der Kulturstiftung Thüringen, stellt die Stipendiaten des Jahres 2018 vor. Hier v. l. n. r.: Anne Gallinat, Antje Babendererde, Susann Maria Hempel, Tim Helbig, Marcus Glahn, Susanna Hanna, Antje Horn

DSC_0811.JPGInteressierte konnten in das dreißigminütige Hörspiel "Krrrchhhck!" der Stipendiatin Susann Maria Hempel hineinhören.

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v. l. n. r.: Antje Babendererde, Anne Gallinat, Jörg Dietrich, der Geschäftsführer des Kulturrats Thüringen und Jens Kirsten, der Geschäftsführer des Thüringer Literaturrats

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Links im Bild: Die Stipendiatin Susanna Hanna und weitere Gäste, rechts: Ute Edda Hammer eröffnet die Ausstellung.

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Marcus Glahn und Gäste

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Einzelarbeit aus der Fotosereie "Specialists" des Stipendiaten Marcus Glahn

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Impressionen zur Ausstellung

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Michaela Hirche, Geschäftsführerin des Verbands Bildender Künstler Thüringen e. V., und Ute Edda Hammer im Gespräch

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Matthias Nagy, Leiter des Bereichs Kundenbetreuung in der Thüringer Aufbaubank und Matthias Wierlacher, Vorstandsvorsitzender, sowie andere Gäste der Ausstellungseröffnung

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Detail: Susanna Hanna. transit II. Öl auf Leinwand 180 cm x 210 cm. 2018

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Anne Gallinat ließt aus ihrem Buchprojekt "Halamaha".

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Die Stipendiatin Antje Babendererde und Stefan Walter, Mitarbeiter der Thüringer Aufbaubank

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Booklet zur Ausstellung

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Blick auf das Atrium der Thüringer Aufbaubank

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Matthias Wierlacher, der Vorstandsvorsitzende der Thüringer Aufbaubank, hält eine Rede zur Eröffnung der Ausstellung, die großzügig von der Bank gefördert wurde.

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Blick auf den Ausklang der Vernissage

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Installation des Musikers Tim Helbig zur musikalischen Untermalung der Erzählung Antje Horns

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Susann Maria Hempel hält eine spontane Dankesrede, wie wichtig das Stipendium der Kulturstiftung für sie sei.

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Graphik: Susann Maria Hempel

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Durch das Stipendium der Kulturstiftung war es der Kinder-und Jugendbuchautorin Antje Babendererde möglich, an den Schauplatz ihres neuen Romanprojekts "Schneetänzer" zu reisen. Hier: veröffentlichte Werke der Autorin

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Ein Buffet sowie ein Sektempfang rundeten die gelungene Vernissage ab.

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           Die gemeinsame Performance der Erzählerin Antje Horn und des Musikers Tim Helbig war eines der Highlights der Ausstellungseröffnung.

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Aus den Konferenzräumen der Aufbaubank wird die Ausstellung "Nachmorgen". Blick auf: Susanna Hanna. transit I. Öl auf Leinwand.180 cm x 210 cm. 2018

                                                                                                                                               

05.07.2019